{"id":448,"date":"2013-09-30T16:58:36","date_gmt":"2013-09-30T16:58:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wasserschach.de\/?p=448"},"modified":"2013-12-30T16:24:12","modified_gmt":"2013-12-30T16:24:12","slug":"bericht-zur-wiesn-regatta-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wasserschach.de\/?p=448","title":{"rendered":"Bericht zur Wies\u2018n Regatta 2013"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wies\u2018n Regatta 2013: Perfektion auf dem Parcours<\/strong><\/p>\n<p>Wie organisiere ich so unterschiedliche Boote wie einen High- End Formula-Katamaran und den Klassiker Hobie 14 auf einer Regattabahn? Gar nicht, denn am letzten Wochenende segelten die beiden Bootsklassen auf unterschiedlichen Bahnen, so dass sie sich nicht ins Gehege kommen konnten. Na ja, fast nicht, denn im letzten Lauf des Sonntags trafen sich ein paar Boote auf der Ziellinie. Albert Fuchs hatte sich wieder einmal \u201eoa bisserl Gedanken\u201c gemacht und das sehr heterogene Feld der Wies\u2018n Regatta 2013 weitgehend entzerrt. Der Trick: zwei Bahnen und unterschiedliches Start und Zielschiff. Nur mit diesen Kunstgriffen lassen sich in Zeiten, in denen die Bootsklassen und \u2013typen immer vielschichtiger werden, noch nennenswerte Felder f\u00fcr die Segelregatten anlocken. <!--more--> Denn Segler sind eine anspruchsvolle Klientel: ein paarmal zu lange Wartezeiten zwischen den L\u00e4ufen, Fehler in den Zieldurchgangslisten oder verpatzte Starts der Wettfahrtleitung und schwupps, wei\u00df es via Facebook oder Twitter der halbe Globus und die Veranstaltung ist tot. Die Wies\u2018n Regatta des SCIS erwies sich jedoch auch 2013 wieder als quicklebendig, obwohl einige Segler, die gemeldet hatten, nicht erschienen waren.<br \/>\nDie 32 gemeldeten Booten starteten in drei Gruppen. Die Formula 18 und die Formula 16 Boote, die ann\u00e4hernd gleich schnell sind bildeten Startgruppe 1 und gingen nach der Rundung der ersten Luvtonne auf ihren outer-loop Kurs.  Als Hommage an alte Bahnen segelten die Hobie 14 einen Dreieckskurs auf dem inner-loop und teilten sich diesen mit allen anderen Booten, die in der dritten Startgruppe als Yardstick-Wertung segelten, jedoch den mittlerweile \u00fcblichen up-and-down Kurs bevorzugten. Die Tonnen k\u00f6nnen beim SCIA dank einer iphone App, die Michi Fuchs programmiert hat, mittlerweile punktgenau und blitzschnell positioniert werden. Damit und durch die Verk\u00fcrzung der Wartezeiten auf manchmal wenige Minuten konnten die Segler an diesem Wochenende mit speziellem Wetter zu allen 6  ausgeschriebenen Wettfahrten antreten.<br \/>\nBei den Formula-Kats bewahrheitete sich wieder einmal der Spruch: \u201cSize doesn\u2019t matter\u201c. So konnten die kleinen Br\u00fcder der F18 Schiffe nicht nur mithalten, sondern munter im vorderen Teil des F18 Feldes mitmischen. Und dass eine solide 49\u2018er- Ausbildung nicht zu verachten ist, bewies Alexander Krause vom DTYC  aus Tutzing auf Nacra F18,  der mit seinem Vorschoter  in seiner ersten Katamaran- Regatta bereits auf das Podest segelte. Gegen Altmeister Wolfgang Godderis hatten die beiden jedoch ebenso wenig Chancen, wie der Rest des Feldes und mussten sich mit Platz zwei begn\u00fcgen.  Bei den Formula 16 dominierten Marc K\u00fchn und Mandy Ebert das Feld und konnten bei den b\u00f6igen Winden  die Gewichtsvorteile ihres nur 115kg schweren Falcon ausspielen.  In der Yardstick- Gruppe tummelten sich erfreulicherweise neben alten Hasen mit dem Ehepaar L\u00f6\u00dfnitz auch Regatta-Neulinge des SCIA, die mit einem Prindle 19 nach dem Motto: \u201eRegattasegeln lernt man durch Regattasegeln\u201c  antraten. Sohn Ruben feuerte derweil die Eltern aus dem Bojenleger an. Gegen Hermann Ramisch auf A-Cat war jedoch auch in dieser Auflage der Regatta kein Kraut gewachsen.<br \/>\nDie Hobie 14 sind seit mittlerweile f\u00fcnf Jahren Gast beim SCIA und z\u00e4hlen zu der best\u00e4ndigsten Flotte auf den bayerischen Seen. Die dort aktiven Segler sind der Beleg daf\u00fcr, dass Segelspass auch mit kleinen Budgets m\u00f6glich ist und der Hobie 14 h\u00e4lt ohnehin ein Seglerleben lang. Hier zeigte Dirk Witt den ehemaligen Deutschen Meister Erich Salzberger die Hecks und Walchenfass-Seriensieger Jochen Deicke musste sich mit dem dritten Platz zufrieden geben.<br \/>\nLeider schaffte es mit Katrin Santiago und Tom K\u00f6nig auf F16 nur eine SCIA Mannschaft auf\u2019s Treppchen. Aber was nicht war, kann ja wieder werden. Gewonnen hat sicherlich der SCIA als Club, der neben einer professionellen Wettfahrtorganisation mit die schon traditionelle Sau am Spiess servierte und den Samstagabend mit einer  grossen Tombola w\u00fcrzte. Dem SCIA Gourmet-Team um Peter und Christa Seidl sowie den Sponsoren Stadtwerke F\u00fcrstenfeldbruck und Kappelmann Catamaran- Vertrieb sei daher an dieser Stelle herzlich f\u00fcr ihr Engagement gedankt. <\/p>\n<p>Tom K\u00f6nig<\/p>\n<p>Ergebnisse: <a href=\"https:\/\/wasserschach.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/ErgebnisseAmmersee2013.pdf\" title=\"Ergebnisse Wies'n Regatta 2013\" target=\"_blank\">Ergebnisse Wies&#8217;n Regatta 2013<\/a><br \/>\nBilder: <a href=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/109343307345433670665\/2013WiesNRegatta?authuser=0&#038;feat=directlink\" title=\"Bilder von der Wies'n Regatta 2013\" target=\"_blank\">Bilder von der Wies&#8217;n Regatta<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wies\u2018n Regatta 2013: Perfektion auf dem Parcours Wie organisiere ich so unterschiedliche Boote wie einen High- End Formula-Katamaran und den Klassiker Hobie 14 auf einer Regattabahn? 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